Rennberichte

Radquer Weltcup Zolder BEL

 

Die vier Tage zwischen den Weltcups nutze ich um mich vom Rennen in Namur zu erholen.

Ich hoffte an diesem Tag eine bessere Tagesform zu erwischen und ein solides Rennen abzuliefern. 

 

Das Rennen in Zolder ist auf der alten F1 Strecke. Der Start erfolgte auf der breiten Startgerade und war daher optimal für die Fahrer wie mich die im hinteren Viertel starten mussten. Am Start wurde ich etwas eingeklemmt, aber konnte trotzdem einige Plätze gut machen. Auf einer schnellen kurvenreichen Strecke wie Zolder ist es sehr schwierig einen grossen Sprung nach vorne zu machen. Dank einem konstanten Rennen konnte ich Runde für Runde Fahrer überholen und beendete das Rennen auf Rang 30.

Mit meiner Leistung bin ich zufrieden und an dem Schlussergebniss lässt sich noch arbeiten;)

 

Nun geht es in den Süden für ein weiteres Trainingslager.

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Radquer Weltcup Namur BEL

 

Nach meiner Trainingspause Mitte November stand ich nach 1.5 Monaten Rennpause wieder am Start. Mein zweiter Radquer Weltcup in Namur BEL war auf dem Programm.

 

Von Startposition 50 erwischte ich einen schlechten Start und verlor einige Ränge. Ich investierte in der Anfangsphase viel um nach vorne zu kommen, aber musste schnell einsehen, dass heute meine Beine nicht die gewünschte Leistung abrufen können. 

Ich versuchte das Beste aus der Situation zu machen, aber ich wurde eine Runde vor Schluss wegen der 80% Regel aus dem Rennen genommen.

 

Es war ein Schock für mein Körper nach so langer Zeit ohne Renneinsatz wieder vollgas zu geben. Jetzt heisst es gut erholen. Am 26.12 ist bereits der nächste Weltcup in Zolder BEL.

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Radquer Europameisterschaft in Silvelle ITA

 

Dank konstanten Rennen in der bisherigen Saison konnte ich mich für die U23 Radquer Europameisterschaft in Italien qualifizieren. Das Rennen fand in Silvelle (nahe bei Venedig) statt.

Wir reisten am Donnerstagabend an und konnten uns so optimal auf das Rennen am Sonntag vorbereiten. Am Freitag regnete es den ganzen Tag und ich freute mich auf eine Schlammschlacht. Die Sonne zeigte sich dann das ganze Wochenende und so wurde der Schlamm sehr zäh und klebrig.

 

Ich fühlte mich gut und freute mich auf die technisch anspruchsvolle Strecke.

Mir gelang einen guten Start, indem ich auf den ersten 100 Metern bereits Plätze gut machen konnte. Einige Meter später kam eine schnelle 90° Kurve, in dieser ein Fahrer vor mir zu Boden ging. Ich hatte keine Chance auszuweichen oder zu bremsen, weshalb ich ebenfalls stürzte. Ich konnte das Rennen glücklicherweise ohne gravierende Verletzungen weiter in Angriff nehmen. Als 47. und letzter Fahrer stand eine grosse Aufholjagd vor mir. Nach einem Radwechsel wegen einem Speichenbruch gab ich alles um das Beste aus der Situation zu machen. Runde für Runde konnte ich Fahrer überholen und kämpfte mich bis ins Ziel.

Als 26. überquerte ich schlussendlich die Ziellinie. Mit meiner Leistung und dem Willen nicht aufzugeben bin ich zufrieden, aber das Resultat enttäuscht mich.

 

Nun mache ich eine zwei wöchige Trainingspause und stehe voraussichtlich Ende Dezember wieder an der Startlinie.

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U23 Weltcup Bern

 

Durch meine guten Rennen in Aigle und Steinmaur konnte ich mich für den ersten Weltcup der Saison in Bern qualifizieren. Die Woche nach dem Rennen in Steinmaur fühlte ich mich nicht optimal und die Erholung zeigte nicht die gewünschte Wirkung. Ich tat alles um das Bestmögliche heraus zu holen und am Tag X in Bern bereit zu sein.

 

Die Strecke in Bern wurde durch den Regen sehr morastig und technisch anspruchsvoll. Mir gelang einen guten Start und ich konnte einige Plätze gut machen. Bereits am Anfang des Rennens merkte ich, dass ich auf der kräftezehrenden Strecke nicht die gewünschte Leistung bringen kann. Ich kämpfte bis ins Ziel und versuchte den Schaden in Grenzen zu halten. Ich überquerte die Ziellinie, für mich, auf einem enttäuschenden 29. Rang. Das Niveau an einem Weltcup ist enorm hoch. An den Start eines Weltcups zu gehen ohne die 100% körperliche Verfassung, lässt kein top Resultat zu. Nun heisst es gut erholen und den Kopf nicht hängen lassen.

 

Trotz diesem schlechten Resultat konnte ich mich für die Radquer Europameisterschaft in Silvelle ITA qualifizieren. 

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Internationales Radquer Steinmaur

 

Das zweite Radquer Rennen der Saison stand auf dem Programm. Ich fühlte mich gut und wollte nach meinem soliden Saisonstart in Aigle einen weiteren Schritt nach vorne machen.

 

Der Startschuss erfolgte und nach etwa 50 Meter stürzten einige Fahrer vor mir. Ein Sturz konnte ich glücklicher Weise verhindern, doch ich musste kurz anhalten und den Fahrern auf dem Boden ausweichen. Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte Runde für Runde Plätze gut machen. In der dritten Runde machte ich den Anschluss an eine Gruppe die um den achten Platz kämpfte. Durch eine geschickte Fahrweise und ein gut geplanter Angriff konnte ich in der letzten Runde mein letzter Begleiter abschütteln und auf dem sehr zufriedenstellendem achten Rang über die Ziellinie fahren.

 

Mit meinem Rennen bin ich sehr zufrieden und schaue zuversichtlich in die Zukunft. Nächste Woche steht der erste Weltcup in Bern auf dem Programm.

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EKZ Crosstour Aigle

 

Meine Bikesaison habe ich erst letzte Woche in Spanien beendet und nun stand schon das erste Radquer Rennen auf dem Programm. 

Dieses Jahr starte ich in der Eliteklasse. Das bedeutet längere Rennen, stärkeres Teilnehmerfeld und ein hohes Tempo.

 

Als Neuling in der Kategorie musste ich den Start von ganz hinten in Angriff nehmen. Der Start war sehr hektisch. Enge Passagen und ein hohes Tempo, machten das überholen in der Startphase beinahe unmöglich. Ich fuhr am Anfang ziemlich verhalten, teilte meine Kräfte gut ein und versuchte in den Schlussrunden etwas aufzudrehen. Meine letzten drei Rundenzeit waren sehr gut aber die Zeit, die ich am Anfang verloren habe schwer gut zu machen. Über die Ziellinie fuhr ich auf Position 19. 

Mit dem Ergebnis und meiner Leistung bin ich sehr zufrieden und hoffe nächste Woche am Radquer in Steinmaur einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

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Catalunya Bike Race

 

Das Catalunya Bike Race ist ein viertägiges Etappenrennen in Puigcerda (Spanien). Es waren vier anspruchsvolle Etappen mit vielen Höhenmeter zu bewältigen. Für die besten 25 in der Gesamtwertung gab es Weltranglisten Punkte zu holen. Bei rund 800 Startenden (davon 210 Elite Athleten) war es kein einfaches Unterfangen. Dieses Rennen war mein erstes über mehrere Tage und ich setze mir eine Top 20 Platzierung als Ziel. Reicht es vielleicht für die Top 10?

 

1. Etappe (31km, 1004hm)

Ich stand am Start und war etwas verunsichert. Neben mir standen Weltklasse Athleten mit vielen Erfahrungen. Kann ich das Tempo der Spitze mitgehen? Schaffe ich es vier Tage meine Leistung abzuliefern? 

Der Startschuss erfolgte und wir fuhren in den ersten Anstieg. 13km und 900hm waren am Stück zu bewältigen. Ich fuhr mit einem vernünftigen Rhythmus in den Anstieg mit dem Hintergedanken, dass das Rennen nicht am ersten Anstieg entschieden wird. Einige Fahrer musste ich ziehen lassen, holte sie aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder ein. Am höchsten Punkt der Strecke passierte ich auf Position 19. In der darauffolgenden technischen Abfahrt konnte ich noch zwei Konkurrenten überholen und die erste Etappe auf Rang 17 beenden. Kein schlechter Start, aber es sollte noch mehr möglich sein.

 

2. Etappe (63.4km, 1720hm)

Bei der gestrigen Etappe konnte ich viel Selbstvertrauen tanken. Ich fühlte mich gut und die Beine haben sich gut erholt. Im 10km langen Anstieg konnte ich das Tempo der Spitzenfahrer mitgehen. Es bildete sich eine 15 köpfige Spitzengruppe und ich wusste, dass ich am höchsten Punkt den Anschluss haben muss, weil nach der Abfahrt ein langes Flachstück kommt, bei dem man von Windschatten profitieren kann. Dann passierte es. Bei einem engen unübersichtlichen Trail touchierte ich einen Baum und stürzte den Hang hinunter. Schnell packte ich mein Bike, richtete mein Lenker und fuhr weiter. Ich behielt meine Nerven, fuhr konzentriert aber schnell weiter und konnte am Ende der Abfahrt den Kontakt zur Spitze wiederherstellen. Ich beendete die Etappe auf Rang 10 und konnte mich in der Gesamtwertung auf Position 13 vorarbeiten.

 

3. Etappe (60.6km, 1762hm)

Die 3. Etappe sollte die härteste werden. Viele Höhenmeter, steile Anstiege und technische Abfahrten standen auf dem Programm. Ich erwischte kein optimaler Start. Beim ersten Anstieg war es sehr schmal und kein Platz zum überholen. Ich befand mich lediglich auf Position 20 und musste viel investieren um bis zur Passhöhe den Anschluss an die 10 köpfige Spitzengruppe herzustellen. Ich schaffte es und konnte so in der Fläche viel Energie sparen. Beim Schlussanstieg mussten wir fünf Fahrer ziehen lassen und unseren eigenen Rhythmus fahren. Trotzdem überquerte ich die Ziellinie auf dem guten 8 Rang. In der Gesamtwertung verbesserte ich mich auf Position 10.

 

4. Etappe (38.8km, 1246hm)

Die vierte und letzte Etappe. Nochmals alles geben und den Top 10 Rang halten war das Ziel. Meine Beine fühlten sich etwas müde an. Wir mussten den selben Anstieg mit 900hm wie bei der ersten Etappe absolvieren. Mir fehlte ein wenig die Kraft um den Anschluss an die 10 köpfige Spitzengruppe zu halten. Nach dem Anstieg kam eine technisch sehr anspruchsvolle Abfahrt mit vielen Steinen. In der Spitzengruppe erlitten drei Fahrer einen platten Reifen und verloren so viel Zeit. Ich beendete die Etappe auf Rang 9. Dank vier konstanten Tagen ohne Defekt und groben Stürzen konnte das Catalunya Bike Race auf einem zufriedenen 9 Gesamtrang abschliessen. Mit diesem Ergebniss sicherte ich mir 30 wichtige Weltranglistenpunkte.

 

Ich freue mich meine Bikesaison mit einem guten Resultat zu beenden. Nächste Woche startet bereits die Radquersaison mit dem EKZ Crosstour in Aigle.

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proffix swiss bike cup in lugano

 

Der Finale Lauf vom Proffix Swiss Bike Cup fand im Short Track Format statt. Dies ist ein 20 minütiges Rennen auf einer technisch anspruchsvollen Strecke in der Innenstadt von Lugano.

Meine Beine waren von den Rennen und der Reise etwas müde, aber hoffte die schweizer Bikesaison mit einem guten Resultat zu beenden.

Ich hatte guten Druck auf dem Pedal aber die Spritzigkeit, die man für ein solches Rennen braucht hat mir gefehlt. Ich konnte mich das ganze Rennen in der Verfolgergruppe halten und sprintete auf den undankbaren 4. Rang.

Dank einer konstanten Saison konnte ich zum zweiten Mal in Folge die Gesammtwertung des Proffix Swiss Bike Cup für mich entscheiden.

 

Bereits am Mittwoch geht die Reise weiter. Diesmal nach Spanien ans Catalunya 4.Etappen Rennen.

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C1 carmel mtb cup in israel

 

Der Startschuss zum zweiten Renntag fiel um 10.30 Uhr. Dieses Rennen ist der Kategorie C1 untergeordnet, dies bedeutet bis zum 15. Rang UCI Punkte und deshalb ein besseres Starterfeld. Am Start standen unter anderem der ehemalige Weltcup Sieger und australische Meister Dan McConnell und der amerikanische Meister Keegan Swenson.

Heute wollte ich nochmals voll angreifen und schauen zu was ich fähig bin.

Ich Startete gut und konnte mich in den ersten Positionen halten. In den ersten drei Runden konnte ich so einen hohen Rhythmus fahren. Doch dann erlitt ich einen kompletten Einbruch und konnte mein Tempo nicht aufrecht erhalten. Ich beendete das Rennen auf dem enttäuschendem 20. Rang.

Schade um das gute Resultat, aber ich konnte viel dazu lernen.

 

Nun verbringen wir noch einen Tag in Israel und fliegen am Samstag Abend nach Mailand und bestreiten am Sonntag das Finale vom Proffix Swiss Bike Cup in Lugano.

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C2 carmel mtb cup in israel

 

Tropische 34 Grad zeigte das Thermometer bereits am Morgen um 9.00 Uhr. Die Sonne brannte herunter und schien ein entscheidender Faktor für das Rennen zu sein. Am Start standen einige Weltklasse Athleten aus ganz Europa und Amerika. Mein Ziel war klar, ich will in die Top 10 und mir somit wichtige UCI Punkte sichern. Mein Plan war es nicht zu schnell ins Rennen, das Rennen gut einzuteilen und viel zu trinken.

Es waren 7 Runden zu absolvieren. Ich startete verhalten und bewegte mich die ersten 3 Runden um Position 15. Meine Beine drehten gut und ich merkte, dass heute mehr möglich ist. Ich fuhr einen hohen Rhythmus und konnte so einige Fahrer aufholen. Auf Position 11 ging ich auf die letzte Runde. Mit einer schnellen letzten Runde konnte ich den Kanadier Andrew L`esperace noch überholen und mir als zehnter einen wichtigen UCI Punkt sichern.

 

Nun heisst es gut erholen. Morgen ist bereits das nächste Rennen.

EKZ Cup egg

 

Der Entscheid am EKZ Cup in Egg zu starten fiel spontan. Ich hatte eine harte Trainingswoche hinter mir und an diesem Sonntag eine dreistündige Ausdauerfahrt geplant. An diesem Morgen regnete es stark und es war bitter kalt. Deshalb entschied ich mich erst drei Stunden vor dem Start das Training auf eineinhalb Stunden zu kürzen und das Rennen zu bestreiten. 

Der Startschuss fiel und ich konnte mich in der Startrunde zusammen mit Marcel Wildhaber leicht absetzen. In der ersten von sechs grossen Runden merkte ich im langen Aufstieg, dass Marcel am leiden ist. Dieser Augenblick nutzte ich, um das Tempo zu erhöhen und meinen eigenen Rhythmus zu fahren. Es öffnete sich ein Loch welches ich stetig ausbauen konnte. Bis ins Ziel konnte ich meine Kontrahenten auf Distanz halten und ich siegte vor Sven Olivetti und Marcel Wildhaber.

Dieser Sieg gibt mir viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen und ich hoffe dort in Bestform am Start zu stehen. 

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proffix swiss bike cup in basel

 

Der zweit letzte Lauf des Proffix Swiss Bike Cup in Basel stand auf dem Programm. Ich wollte mein Form bestätigen und das Rennen gewinnen und somit frühzeitig die Gesamtwertung für mich entscheiden. Der Start in Basel ist jeweils sehr hektisch. In der flachen Startphase will jeder Fahrer sich in eine gute Position bringen vor dem ersten Aufstieg. Ich sicherte mir einen sicheren Platz und ich fuhr in den top 3 in die ersten Technischen Passagen. In der ersten Runde bildete sich eine siebenköpfige Spitzengruppe, welche in den flachen Teilstücken oft nicht gut harmonierte, deshalb entschied ich mich in dem etwa 2 Minuten langen Aufstieg eine Attacke zu starten. Übrig blieben nur Loris Rouiller und ich. Wir arbeiteten gut zusammen und jeder übernahm seine Führungsarbeiten. Wir fuhren bis in die letzte Runde zusammen, aber bei seiner Attacke im Schlussaufstieg konnte ich leider nicht folgen. Schlussrang zwei, aber der frühzeitige Gesamtsieg. 

Nun stehen nur noch wenige MTB Rennen auf dem Programm. Die Saison will ich mit einem guten Gefühl abschliessen.

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u23 weltcup in Lenzerheide

 

Am Sonntag um 16.10 startete ich zu meinem zweiten Weltcup, diesmal auf heimischem Boden auf der Lenzerheide. Ich fühlte mich gut und war bereit mich von der Startposition 100 vorzuarbeiten. Ich startete gut, wurde zwar von einem vor mir gestürzten Fahrer etwas aufgehalten, aber konnte schnell einige Plätze gut machen. So konnte ich im 600 Meter langem Startaufstieg bis auf etwa Position 55 vorfahren und auf einer guten Rangierung in die erste Abfahrt. In dieser Abfahrt staute es sehr und jeder Fahrer wollte sie schnellstmöglich absolvieren. Ich wurde etwas abgedrängt und fuhr mit nur einem Fuss auf dem Pedal eine technisch anspruchsvolle Passage hinunter, dann überschlug es mich über den Lenker auf die Schulter und den Kopf. Nach kurzer Zeit auf dem Boden und zwei Stopps in der Techzone konnte ich das Rennen wieder in Angriff nehmen und beenden, aber weit weg von meinen Erwartungen. 

Nun heisst es gut erholen und den Kopf nicht hängen lassen. 

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U23 Weltcup in Val di sole

 

Bei warmen und sonnigen Bedienungen, startete ich zu meinem ersten U23 Weltcup in Val di sole ITA. Meine Ausgangslage war nicht gerade optimal, wegen fehlenden UCI Punkten musste ich von der Startposition 107 starten und das Feld von hinten aufrollen. Ich setzte mir als Ziel ein schnellen Start hinzulegen, dann einen hohen regelmässigen Rhythmus zu finden und so womöglich in die Top 50 zu fahren. 

Um 10.15 fiel der Startschuss. Ich erwischte einen guten Start und konnte mich in der Startrunde bereits auf Position 73 vorschieben. Meine Beine fühlten sich gut an und ich fand  in den steilen Anstiegen jeweils eine gute Pace um Runde für Runde Plätze gut zu machen. Schlussendlich fuhr ich auf dem für mich zufriedenstellendem 34. Rang über die Ziellinie. Nun heisst es gut erholen, nächste Woche ist bereits der nächste Weltcup in der Lenzerheide auf heimischem Boden.

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